Friedenspfahl

 

Herzensprojekt Friedenspfahl

Standort: 

 Friedenspfahl Bad Langensalza an der Gottesackerkirche im Aboretum

 

 

 

Die folgenden Informationen sind Pressemitteilungen.

Ein Friedenspfahl für Bad Langensalza
„Frieden beginnt da,wo jemand die Tür leise zumacht …“ (Zitat: B. Hentsch) Bad Langensalza. Wo beginnt der Frieden für Sie? Leben Sie in Frieden mit der Familie, mit der Nachbarschaft, mit dem Nachbarland, mit der Welt? Auch große Taten fangen mit ganz kleinen Gedanken an. Am 22.06.09 wird in Bad Langensalza ein Friedenspfahl eingeweiht, der genau diese Gedanken aufgreift. Die Stadt Bad Langensalza unterstützt diese Initiative von Silke Haßkerl-Schilling gemeinsam mit dem BUND, dem Diakonieverbund Eisenach, dem Kulturverein Stadtmauerturm, dem Salzagymnasium, dem Seniorenbeirat der Wiebeckschule und vielen anderen. Fühlen Sie sich eingeladen, am 22.06.09 um 18.00 Uhr im Stadtmuseum mit Theater, Musik und Poesie den „kleinen – und großen Frieden“ zu fokussieren und zu zelebrieren. 
Quelle: www.momentmagazin.de

 

friedenspfahl 

 

 

Als Ort des Friedens und der Stille galt der kleine Park vor der Gottesackerkirche schon lange. Seit Montagabend zeichnet ihn auch ein starkes Symbol als solchen aus: Am Abend wurde ein Friedenspfahl errichtet.
Viel erklären musste Silke Haßkerl-Schilling in den vergangenen Wochen nicht mehr, wenn sie Leute auf ihr Friedenspfahl-Projekt ansprach. Denn was als kleine Idee angefangen hatte, war zu einer großen Gemeinschaftsaktion geworden.
Die Kurstädterin hatte angeregt, in Bad Langensalza einen Friedenspfahl zu errichten. Als greifbares Symbol dafür, dass jeder etwas für den Frieden tun kann und sollte. 1977 wurde der erste Pfahl in Japan aufgestellt. Inzwischen sind es weltweit 250 000. Zu diesen Orten gehört nun auch Bad Langensalza und die Bewohner der Stadt haben bewiesen, wie vielfältig ihre Gedanken zum Thema sind. So gab es Schulprojekte, Senioren beteiligten sich und Vereine. Stadtführungen entstanden, Gedichte wurden geschrieben, Lieder einstudiert. Eine Vielzahl dieser Beiträge war gestern Abend zu erleben. Über 100 Interessierte wohnten dem Festakt bei mehr, als die Veranstalter erhofft hatten.
Dabei fehlten auch emotionale Gänsehaut-Momente nicht. So las Horst Walkling-Röhn die hebräische Übersetzung von Möge Frieden auf Erden sein vor. Der inzwischen 81-Jährige hat das KZ Auschwitz überlebt und ist seit einigen Monaten Kurstädter. Er fand die Idee des Friedenspfahls als Symbol der Versöhnung so gut, dass er sich kurz vor der Einweihung bei Silke Haßkerl-Schilling meldete und seine Sprachkenntnisse anbot.

 

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